Betreuung und Pflege

Die Pflege und Betreuung von demenzkranken Menschen konfrontiert insbesondere die Angehörigen mit vielen Fragen u.a. im Zusammenhang mit Unterstützungsmöglichkeiten im Alltag oder dem Begutachtungsverfahren, das die Schwere der Beein­trächtigung der Selbständigkeit oder der Fähigkeiten ermittelt und auf dieser Grundlage fünf Pflegegrade bestimmt.

Wer zu Hause nicht mehr ohne fremde Hilfe auskommt, kann sich von einem Pflegedienst unterstützen lassen. Es gibt jedoch Situationen, in denen die Versorgung im häuslichen Umfeld nicht (mehr) möglich ist. In solchen Fällen kann der Umzug in ein Pflegeheim oder eine alternative Wohnform notwendig werden.

Die Fachstellen für Demenz und Pflegestützpunkte sind erste Ansprechpartner bei Fragen zum Thema Pflege und Demenz. Auch die Beratungsstellen für ältere Menschen haben ihren Schwerpunkt in der Pflegeberatung sowie allgemeinen Seniorenberatung.

Wenn Demenzkranke ihre Angelegenheiten nicht mehr selber regeln können, kann ggf. eine rechtliche Betreuung erforderlich sein, u. a. wenn keine Vorsorgevollmacht vorhanden ist. Betreuungsvereine sowie Betreuungsbehörden beraten und stellen Informationen zum Betreuungsrecht, zu Vorsorgevollmachten, Betreuungs- und Patientenverfügungen bereit.

Anlaufstellen in Ihrer Nähe finden Sie im Demenzatlas in der Kategorie Information und Beratung.

Hier finden Sie weitere Informationen rund um das Thema Pflege(-leistungen) und Begutachtung: